Markt-Update: Situation im Nahen Osten
05-03-2026
vonBeau van den Berg/8. April 2026/unterFamiliennachrichten
Aufgrund der sich rasch zuspitzenden Situation im Nahen Osten möchten wir Ihnen ein wichtiges Update zu den Luft- und Seefrachtaktivitäten geben. Die derzeitigen Bedingungen in der Region führen zu erheblichen Störungen in den globalen Lieferketten. Nachstehend finden Sie die neuesten Informationen.
Der anhaltende Konflikt hat bei den weltweiten Schifffahrtsunternehmen zu erheblichen betrieblichen Veränderungen geführt:
Große Reedereien wie Maersk, MSC, CMA CGM und Hapag-Lloyd haben ihre Fahrten durch die Straße von Hormuz aufgrund von Sicherheitsrisiken weitgehend eingestellt.
Schiffe, die sich bereits in der Golfregion befinden, wurden angewiesen, den nächstgelegenen sicheren Hafen anzulaufen.
Die Reedereien haben Kriegsrisikoaufschläge von 2.000 bis 4.000 USD pro Container eingeführt.
Alle Reedereien haben die Buchungen für Kühl-, Gefahr- und Spezialfracht vorübergehend ausgesetzt.
MSC hat für alle derzeit unter ihrer Kontrolle befindlichen Verladungen, die für Häfen im Arabischen Golf bestimmt sind, ein End of Voyage erklärt.
Es wird erwartet, dass andere Schifffahrtsunternehmen einen ähnlichen Ansatz verfolgen werden.
Im Luftfrachtverkehr kommt es derzeit zu erheblichen Unterbrechungen aufgrund von großflächigen Luftraumsperrungen und Flughafenschließungen in der Golfregion.
Der Luftraum über dem Iran, Israel, Irak, Katar, Bahrain, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ganz oder teilweise gesperrt, so dass keine Flüge ein- und ausgehen.
Die wichtigsten Luftfrachtdrehkreuze im Nahen Osten - Dubai (DXB), Doha (DOH) und Abu Dhabi (AUH) - arbeiten mit minimaler Kapazität oder sind vorübergehend geschlossen.
Nur eine sehr begrenzte Anzahl von Rückführungsflügen oder Flügen für lebenswichtige Fracht findet statt.
Emirates, Qatar Airways und Etihad haben die meisten ihrer Linienflüge, einschließlich Frachtflüge, eingestellt.
Europäische Fluggesellschaften leiten Flüge um, streichen sie oder meiden die Region ganz, was zu erheblichen Kapazitätsproblemen und Verspätungen führt.
Die Fluggesellschaften nehmen derzeit keine neuen Frachtbuchungen für folgende Länder an:
VAE, Katar, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Irak und Iran.
Sendungen in Länder außerhalb des betroffenen Luftraums sind weiterhin möglich, können sich aber verzögern.
Unsere Teams beobachten die Situation rund um die Uhr und stehen in engem Kontakt mit Reedereien, Fluggesellschaften und Partnern weltweit.
Wir bleiben:
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung bei laufenden oder anstehenden Sendungen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.