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Laut ING ist die Anzahl der Kilometer, die im Straßengüterverkehr mit leeren Anhängern zurückgelegt werden, erheblich zurückgegangen. In der Branchenstudie „Assetvisie Trucks und Trailers 2025“ kommt die Bank zu dem Schluss, dass diese Entwicklung unter anderem auf eine effizientere Datennutzung und technologische Innovationen zurückzuführen ist.

Intelligentere Planungssysteme, oft unterstützt durch KI, sorgen für eine bessere Auslastung der Anhänger. So setzen einige Transportunternehmen bereits Kameras in Sattelaufliegern ein, um in Echtzeit Einblick in die verbleibende Ladekapazität zu erhalten.

Dieser Trend zu höheren Auslastungsgraden wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen, wenn die Lkw-Maut im nächsten Jahr in Kraft tritt. ING geht davon aus, dass diese Maßnahme Transportunternehmen zusätzlich dazu anregen wird, unnötige Leerfahrten zu vermeiden. Die Folge: geringere Kosten und eine effizientere Nutzung der Fahrzeuge.

Dennoch hat diese steigende Effizienz auch eine Kehrseite. Der Bedarf an neuen Anhängern nimmt ab. Viele Unternehmen halten Anhänger als Reserve oder für unvorhergesehene Spitzenzeiten vor, auch weil der Restwert auf dem Gebrauchtmarkt relativ gering ist. Dadurch bleiben die Investitionen in neue Anhänger vorerst begrenzt.

Auch bei großen Vermietern ist dieser Trend erkennbar. So teilt ING mit, dass sich DSV nach der Übernahme von DB Schenker derzeit vor allem auf die Integration der Unternehmen und die Überprüfung der gemeinsamen Fahrzeugflotte konzentriert. Große Erneuerungsrunden bei Anhängern bleiben daher vorerst aus.

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