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Zusätzliche Zeit für Hersteller
Die Europäische Kommission gibt den Herstellern von Lkw und Transportern zwei Jahre mehr Zeit, um die CO2-Emissionen zu senken. Statt 2025 wird die Norm nun erst ab 2027 gelten. Branchenverbände wie RAI Association und Acea haben eine längere Frist gefordert und reagieren positiv auf die Entscheidung.

Förderung emissionsfreier Fahrzeuge
Laut Christian Levin, Vorstandsvorsitzender von Scania und Vorsitzender des Acea-Ausschusses für Nutzfahrzeuge, muss die Nachfrage nach emissionsfreien Lkw stärker angekurbelt werden. Der Sektor muss innerhalb von fünf Jahren von 2 % auf 35 % Marktanteil wachsen, wobei es an wesentlichen Rahmenbedingungen mangelt. Die Acea setzt sich daher für Kostensenkungen, die Verbesserung der Infrastruktur und gleiche Wettbewerbsbedingungen in Europa ein.

Auswirkungen auf den europäischen Markt
Die RAI Association unterstützt die Entscheidung, warnt aber, dass schnelles Handeln erforderlich ist. Die Energiepreise in Europa sind doppelt so hoch wie in den USA und China, und die Produktion von Elektro-Lkw erfordert mehr Energie als Dieselfahrzeuge. Dies vergrößert die Wettbewerbslücke und könnte sich auf die europäische Fertigungsindustrie auswirken, in der die Niederlande als Hersteller und Zulieferer eine wichtige Rolle spielen.

Entscheidungsfindung noch nicht abgeschlossen
Die Ankündigung von Ursula von der Leyen erfolgt kurz nach dem Clean Industrial Deal, der die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen stärken soll. Der Vorschlag muss jedoch noch von den Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament gebilligt werden.

 

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